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Warum Physiotherapie?

 

Hunde leiden genauso wie der Mensch an Erkrankungen der Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen und Bändern.
Die Physiotherapie hilft hierbei Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten oder auch zu steigern. Ebenso dient sie dem Aufbau der Muskulatur und trägt auch zu einer Entspannung Ihres Tieres bei.

Die Physiotherapie ist auch sehr gut für ältere Tiere geeignet, um die gesamte Beweglichkeit und die Mobilität Ihres Vierbeiners zu erhalten oder gar zu verbessern.

Sie ist jedoch kein Ersatz für die Untersuchung und Behandlung durch den Tierarzt, sondern eine sinnvolle und überaus wirkungsvolle Ergänzung. Sie erfolgt meistens als begleitende Maßnahme zur Therapie des Tierarztes.

Ich freue mich, wenn ich mit meinem Therapieangebot dazu beitragen kann, die Lebensqualität Ihres Hundes oder Ihrer Katze zu erhalten bzw. zu verbessern.

Ihre Kerstin Oelkers

 

Praxis

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Die Kältetherapie (Kryotherapie) wendet der Hundephysiotherapeut sowohl lokal als auch flächig an. Zur lokalen Behandlung eignen sich z.B. Eislollys und zur flächigen Behandlung z.B. Kryopacks. Er kann den Hund aber auch mit einer Gliedmaße in einen Eimer mit Eiswasser stellen um somit die ganze Gliedmaße zu kühlen. Die Kältetherapie nutzt der Hundephysiotherapeut um die Erregbarkeit und die Nervenleitgeschwindigkeit herab zu setzen. Dieses lindert die Schmerzen. Er nutzt die Kältetherapie aber auch bei schlaffen Lähmungen, um dort den Muskeltonus zu steigern. Dieses hat zur Folge, dass sich die Muskulatur anspannt. Egal welche Form der Kältetherapie der Hundephysiotherapeut benutzt, er muss immer darauf achten, dass keine Erfrierungen bzw. Verbrennungen entstehen.
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Bei den stabilisierenden Übungen baut der Hundephysiotherapeut entweder an der Wirbelsäule oder an den Gliedmaßen leichten Druck auf. Gegen diesen Druck muss der Hund "gegen halten".Der Hundephysiotherapeut kann den Druck aus verschiedenen Richtungen geben. Entweder an der Wirbelsäule, seitlich im Bereich der Vorder- bzw. Hintergliedmaßen oder diagonal. Am Besten steht der Hund bei den stabilisierenden Übungen, dann kann der Hundephysiotherapeut die Schwierigkeit erhöhen indem er den Hund z.B. mit den Vorderpfoten auf einen Stepper stellt. Bei neurologischen Krankheiten kann der Hund natürlich auch liegen. Die stabilisierenden Übungen fördern den Aufbau der Muskulatur und helfen Belastungsphasen zu trainieren. Außerdem lassen sich damit die Koordination und das Gleichgewicht schulen - das ist besonders bei neurologischen Behandlungen sehr wichtig.
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Triggerpunkte sind kleine Verhärtungen in der Muskulatur. Sie ähneln einem Dauerkrampf.
Triggerpunkte sind druckempfindlich und schlechter durchblutet als das Gewebe um sie herum. Die Muskelfasern in den Punkten sind verdickt oder verkürzt.
Betroffen können das umliegende Gewebe sein, oder aber auch Körperregionen die weiter entfernt liegen.
Im Rahmen der Triggerpunkttherapie behandelt der Hundephysiotherapeut diese Punkte z.B. mit Akupressur. Er lockert die Verhärtungen in der Muskulstur und sorgt so wieder für eine bessere Durchblutung. Dadurch lindert er die Schmerzen.