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Adresse Bahnhofstraße 13
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Warum Physiotherapie?

 

Hunde leiden genauso wie der Mensch an Erkrankungen der Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen und Bändern.
Die Physiotherapie hilft hierbei Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten oder auch zu steigern. Ebenso dient sie dem Aufbau der Muskulatur und trägt auch zu einer Entspannung Ihres Tieres bei.

Die Physiotherapie ist auch sehr gut für ältere Tiere geeignet, um die gesamte Beweglichkeit und die Mobilität Ihres Vierbeiners zu erhalten oder gar zu verbessern.

Sie ist jedoch kein Ersatz für die Untersuchung und Behandlung durch den Tierarzt, sondern eine sinnvolle und überaus wirkungsvolle Ergänzung. Sie erfolgt meistens als begleitende Maßnahme zur Therapie des Tierarztes.

Ich freue mich, wenn ich mit meinem Therapieangebot dazu beitragen kann, die Lebensqualität Ihres Hundes oder Ihrer Katze zu erhalten bzw. zu verbessern.

Ihre Kerstin Oelkers

 

Praxis

Die Praxisräume in der Bahnhofstraße liegen ebenerdig und bieten mit etwas Glück eine Parkmöglichkeit direkt vor der Tür.

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Bei der Massage hat der Hundephysiotherapeut manuelle Einwirkung auf die Haut, das Gewebe und die Muskulatur. Sie kann entspannend wirken und die Muskelgrundspannung senken oder anregend wirken und die Muskelgrundspannung erhöhen. Beide Wirkungen sind abhängig von der Intensität und dem Tempo.

Die entspannende Massage setzt der Hundephysiotherapeut bei chronischen Skeletterkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei Haut- und Muskelverspannungen ein. Die anregende Massage kommt bei neurologischen Störungen und Nervenerkrankungen zum Einsatz, um die Nerven zu reizen.

Hauptaspekt der Massage ist es Schmerzen zu lindern. Hierbei entspannt der Hundephysiotherapeut die Muskulatur und löst die Verklebungen. Außerdem bewirkt sie eine Steigerung der Durchblutung sowie eine Erhöhung der Temperatur im Gewebe. Es kommt zu einer vermehrten Ausschwemmung von Flüssigkeiten im Gewebe, wobei schmerzauslösende Substanzen herausgeschwemmt werden.

Eine Massage ist für jeden Hund eine Wohltat.

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Die Lymphdrainage ist eine Art sanfte Massage mit rhythmischen leichten Druckimpulsen. Sie dient der Verbesserung des Lymphflusses im Lymph- und Venensystem. Der Hundephysiotherapeut wendet sie z.B. bei Ödemen an, um diese zu verkleinern. Außerdem kann er sie bei Narbenschwellungen und Lymphgefäßentfernungen einsetzen. Die Lymphdrainage regt den Stoffwechsel an und tranportiert überschüssige Wasseransammlungen und Schlackstoffe im Gewebe ab. Somit verringert sich der Druck im Gewebe und es kommt zu einer Schmerzlinderung und Lockerung des Gewebes, sowie zu einer Entspannung der Lymphgefäße. Hinzu kommt, dass sie die Lymphaufnahme steigert.

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Dorn-Therapie

Die Dorn-Therapie ist eine sanfte, manuelle Technik der Wirbelsäulenbehandlung. Der Hundephysiotherapeut arbeitet die ganze Wirbelsäule von vorne bis hinten durch und löst somit einzelne Wirbelblockaden. Sollten danach noch einzelne Wirbelblockaden bestehen, behandelt er diese gesondert. Außerdem richtet der Hundephysiotherapeut Beckenschiefstände und Beinlängendifferenzen, die durch schiefstehende Wirbel entstehen können. Als sanfte Therapiemethode gilt die Dorn-Therapie, weil man nicht mit ruckartigen Bewegungen und langen Hebeln arbeitet. Dies bedeutet aber nicht, dass sie schmerzfrei ist. Das lösen der Blockaden ist kurzfristig schmerzhaft, wird aber von behandelten Menschen als "guter" Schmerz beschrieben.

Breuss-Massage

Die  Breuss-Massage ist eine entspannende und sanfte "Wirbelsäulenmassage", bzw. eher eine Streckung der Wirbelsaüle. Sie ist für die Hunde eine angenehme Massage, besonders bei großen Problemen der Wirbelsäule, z.B. bei Hunden mit Bandscheiben Problemen. Der Hundephysiotherapeut kann sie als Vorbereitung für die Dorn-Therapie einsetzen oder nach der Dorn-Therapie um die Wirbelsäule noch etwas zu strecken. Man kann die Breuss-Massage beliebig oft wiederholen.
 


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Neurologische Behandlungen werden bei Nervenerkrankungen oder Lähmungen vorgenommen. Diese können als Folge von Unfällen oder durch Erkrankungen wie z.B. Bandscheibenvorfällen, Cauda-Equina-Kompressionssyndrom oder Wirbelsäulenverletzungen auftreten. Bei neurologischen Erkrankungen kann Ihr Tier einzelne Bewegungen oder ganze Bewegungsabläufe nicht mehr normal ausführen. Ihr Hund hat diese "vergessen". Das Gehirn ist in diesem Fall nicht in der Lage den Befehl zu einer bestimmten Körperreaktion auszuführen. Neurologische Ausfälle kommen von minimal bis zu vollständigen Lähmungen vor.

Durch die Behandlung führt der Hundephysiotherapeut Ihr Tier wieder an die verlernten Bewegungsabläufe oder einzelnen Bewegungen heran. Es erlernt sie im Prinzip neu. Ziele der Behandlung sind die Reizung von Nerven, die Anbahnung gesunder Bewegungsmuster und die Hemmung krankhafter Bewegungen.